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Über die Brauchbarkeit von RoI-Tools

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Sie finden auch auf diesem Web ein Return-on-Investment-Tool. Seit die Budgets für IT-Projekte drastisch reduziert wurden, gilt in den meisten Unternehmen die Devise "keine Neuimplementierung mehr, wenn nicht der Return-on-Invest unter einem Jahr liegt". Was machen die Anbieter? Sie entwickeln rasch ein RoI-Tool und beweisen damit, dass sich jede beliebige Software innerhalb dieses Zeitraums rentiert. Dies wurde von der Computerwoche im Artikel "Inflation der Scharlatanerie im Zeichen des RoI" *) auch ausführlich kommentiert.

Warum bietet Winfried vom Hofe Solutions Consulting dann ein RoI-Tool überhaupt an?

Der grundsätzliche Sinn von RoI-Analysen steht überhaupt nicht in Zweifel. Es kommt darauf an was man damit macht. Warum ist unser Ansatz anders und Erfolg versprechender als der der anderen RoI-Tools?

  • Unser RoI-Tool erhebt keinesfalls den Anspruch von Allgemeingültigkeit. Auch wenn es einem Servicemanager die Möglichkeit gibt, sich selbst mit sehr einfachen Mitteln einen hohen RoI-Wert auszurechnen, empfehlen wir unbedingt eine individuelle Beratung. Kein RoI-Tool der Welt kann alle Details berücksichtigen wie sie genau in Ihrem Unternehmen Realität sind. Und eine Softwarelösung bringt Ihnen nur dann die Effekte zur Effizienzsteigerung, wenn sie auf Ihre Organisation und Ihre Abläufe angepasst ist.
    Wenn Sie unser Tool in den Händen haben, werden Sie bereits feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, brauchbare Daten über Ihre Organisation zu bekommen, die Sie einfach eingeben können. Das Kalkulationsmodell muss genau Ihre Business-Performance widerspiegeln. Sonst liefert es Ihnen unverlässliche Ergebnisse - zu hoch oder zu niedrig; in jedem Fall aber jenseits der Realität.
  • Unser RoI-Tool ist aus dem Wissen von Serviceprozessen und Serviceoptimierung entwickelt worden. Es geht sehr detailliert auf einzelne Arbeitsschritte ein, die in Ihren Abläufen vermeidbare Zeit kosten. Sie werden nirgendwo so etwas finden wie: "Nehmen wir einmal an, ein Servicetechniker spart sich pro Einsatz 10 Minuten an administrativer Zeit." Wo soll er sich die denn ersparen?
    Unser RoI-Tool macht Prozesse transparent, wie sie wirklich sind - und zwar in Ihrer Organisation. **)
  • Unser RoI-Tool verschweigt nicht, dass es Faktoren außerhalb des Messbaren gibt. In vielen Fällen macht das künstliche Quantifizieren von erwarteten Effekten keinen Sinn. Es ist trotzdem dringend empfehlenswert, sich auch diese Effekte genauer anzusehen. Sie geben letztlich das gute Gefühl, bei aller Künstlichkeit der Kalkulation und bei all diesen getroffenen Annahmen eine Sicherheit zu haben, dass sich ein Projekt rentiert. Eine Garantie für den Return-on-Invest gibt Ihnen nämlich auch die fundierteste Analyse nicht.
    Wir bringen die messbaren und die so genannten "soft factors" zu einem Sinnvollen Ganzen zusammen und helfen Ihnen, daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Ein RoI-Werkzeug kann nämlich nur der Anfang eines zuverlässigen Effizienzstiegerungsprogramms sein. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre neue Servicelösung die erwarteten Effekte bringt, müssen Sie zweistufig vorgehen:

  1. Eine RoI-Analyse vor Beginn des Projekts. Dazu verwenden Sie unser Tool. Wir sind Ihnen dabei behilflich, das Tool auf Ihre spezifischen Verhältnisse anzupassen und beraten Sie gerne dabei, welche Effekte eine Lösung sinnvoller Weise bringen kann.
  2. Eine Effektanalyse nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Anwendung. Diese dient dazu, die Annahmen zu verifizieren, unter denen die RoI-Analyse durchgeführt wurde (so weit nicht im Verlauf des Projekts bereits Feinkorrekturen vorgenommen wurden). In vielen Fällen stellen sich andere Effekte oder leichte Verschiebungen der Ergebnisse ein. Bedenken Sie: Es sind Menschen die die Anwendung nutzen. Diese Menschen - Ihre Servicemannschaft - lassen sich nicht wie ein Computer programmieren. Die Zeiteinsparungen bei einzelnen Arbeitsschritten wirken sich individuell teils sehr unterschiedlich aus. Es ist sehr empfehlenswert, die Auswirkungen über einen längeren Zeitraum in der Nutzungsphase zu beobachten und gegebenenfalls nachzusteuern.

Erst dies gibt Ihnen das sichere Gefühl, mit dem Projekt auf der richtigen Seite des Return-on-Invest gelandet zu sein: nämlich auf der nachvollziehbar positiven. Zusätzlich hat dies einen ganz wesentlichen weiteren Effekt: Die Abläufe in Ihrer Organisation werden transparent. Sie wissen jederzeit, was wo im Service passiert und was nicht (was meistens kritischer ist).

Noch eines ist wichtig: Wie bereits der u. a. Hinweis zur Methode dargelegt hat, ergeben sich an manchen Stellen sehr genaue Rechenwerte. Nicht in allen Fällen ist damit tatsächlich auch eine monetäre Einsparung verbunden. Was macht ein Mitarbeiter mit 5 Minuten Zeitersparnis am Tag? Darauf eine Antwort zu geben ist nahezu unmöglich. Also sind RoI-Tools doch letztlich blanke Theorie? Nein! Wenn Sie Prozesse und Abläufe beschleunigen wollen, müssen Sie einzelne Arbeitsschritte untersuchen und rationalisieren. Und dabei helfen gute RoI-Tools ganz erheblich. Allerdings müssen die Ergebnisse in jedem Einzelfall ins rechte Licht gerückt werden. Deshalb ist unser RoI-Tool nicht ein Verkaufshilfsmittel für mobile Servicelösungen sondern ein Consulting-Werkzeug zur Prozessoptimierung.

Und dann macht ein RoI-Tool sehr viel Sinn und ist letztendlich der Schlüssel für Ihre Firma zu einer nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

 *) Computerwoche Nr. 8/2002 vom 22.02.2002

**) Ein Hinweis zur Methode: Unser RoI-Tool wird Sie mit Zahlen "verführen", die auf Cent genau berechnet sind. Natürlich werden Sie nicht (wie in dem Beispiel angegeben) genau 36.588,80 €uro sparen, wenn Ihre Disponenten in Zukunft Einsatzaufträge elektronisch und automatisch per Knopfdruck an die Servicetechniker übermitteln. Die Zahlen sollen Ihnen nur die Größenordnung des Einsparpotenzials jedes einzelnen Arbeitsschritts darlegen. Andererseits brauchen wir genaue Zahlen, weil wir alle Einspareffekte zusammenaddieren und dabei nicht schon vorher auf- oder abrunden wollen, was die Verlässlichkeit des Endergebnisses wiederum substanziell in Frage stellen würde. Lassen Sie sich also von den Komma genauen Zahlen nicht verleiten.

 

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